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	<title>GRÜNE Lohmar &#124; Kommunal die beste Wahl &#187; Oliver Wittke</title>
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	<description>Informationen vom GRÜNEN Ortsverband und der Fraktion der GRÜNEN im Stadtrat Lohmar über Kommunalpolitik und GRÜNE Ziele in der Stadt Lohmar und dem Rhein-Sieg-Kreis</description>
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		<title>Flughafen Köln/Bonn: Erst mehr Lärm &#8211; jetzt mehr zahlen!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/1505/flughafen-kolnbonn-erst-mehr-larm-jetzt-mehr-zahlen/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/medien/fedex_md-111-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Ein Frachtflugzeug MD-11 von FedEx (Foto: Alan Radecki)" title="Ein Frachtflugzeug MD-11 von FedEx (Foto: Alan Radecki)" /></a>Anfang 2008 verlängerte die CDU/FDP-Landesregierung ohne Not zusammen mit der SPD im Landtag die Nachtflugregelung bis 2030. Das war enttäuschend. Bei einer anderen Position der CDU hätte es erstmalig eine Mehrheit gegen eine Verlängerung des Nachtfluges im Landtag geben können. Stattdessen zogen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Minister Andreas Krautscheid, der Kreisvorsitzende der CDU im Rhein-Sieg-Kreis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang 2008 verlängerte die CDU/FDP-Landesregierung ohne Not zusammen mit der SPD im Landtag die Nachtflugregelung bis 2030. Das war enttäuschend. Bei einer anderen Position der CDU hätte es erstmalig eine Mehrheit gegen eine Verlängerung des Nachtfluges im Landtag geben können. Stattdessen zogen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Minister Andreas Krautscheid, der Kreisvorsitzende der CDU im Rhein-Sieg-Kreis, zusammen mit dem inzwischen zurückgetretenen Verkehrsminister Oliver Wittke die Verlängerung durch.<span id="more-1505"></span></p>
<div id="attachment_1410" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1410" title="Ein Frachtflugzeug MD-11 von FedEx (Foto: Alan Radecki)" src="http://www.gruene-lohmar.de/medien/fedex_md-111-150x150.jpg" alt="Ein Frachtflugzeug MD-11 von FedEx (Foto: Alan Radecki)" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Ein Frachtflugzeug MD-11 von FedEx (Foto: Alan Radecki)</p></div>
<p>Mit dabei: Die FDP unter ihrem ebenfalls aus dem Rhein-Sieg-Kreis kommenden Fraktionsvorsitzenden Gerhard Papke. Und natürlich auch die SPD – mit dem Troisdorfer Landtagsabgeordneten Achim Tüttenberg. Nicht einmal die nächtlichen Passagierflüge wurden verboten, wie im August 2007 noch einstimmig vom Landtag gefordert. Grund für diese Eile war die Ansiedlung der Firma FedEx, die nach damaligen Planungen den Flughafen 70 Mio. Euro für eine Frachthalle kosten sollte.</p>
<p>Anfang Juni 2009 nun die nächste bittere Pille:  Die Halle kostet den Flughafen rund 100 Mio. Euro. Deswegen sank die Eigenkapitalquote des Flughafens gefährlich. Aber die Eigentümer aus Bund, Land und Stadt Köln halfen schnell. Kredite der Gesellschafter an den Flughafen wurden nun kurzerhand in Rücklagen umgewandelt, jeder Gesellschafter war mit rund 9,7 Mio. Euro dabei. Motto: Für mehr FedEx und mehr Lärm mehr zahlen – die Bürger wird’s freuen.</p>
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		<title>Vereinbarung von Schramma und Wittke zum Flughafen Köln/Bonn schadet der Region</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 11:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/1035/vereinbarung-von-schramma-und-wittke-zum-flughafen-kolnbonn-schadet-der-region/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Zu der von Oberbürgermeister Schramma (CDU) und Landesverkehrsminister Oliver Wittke gestern unterzeichneten „gemeinsamen Erklärung gegenüber der Bundesrepublik Deutschland“ zur Zustimmung zum Verkauf der Bundesanteile am Flughafen Köln/Bonn nimmt Horst Becker, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion und Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion im Rhein-Sieg-Kreis, wie folgt Stellung: „Mit diesem von Oberbürgermeister Schramma paraphrierten Ergebnis setzt sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der von Oberbürgermeister Schramma (CDU) und Landesverkehrsminister Oliver Wittke gestern unterzeichneten „gemeinsamen Erklärung gegenüber der Bundesrepublik Deutschland“ zur Zustimmung zum Verkauf der Bundesanteile am Flughafen Köln/Bonn nimmt Horst Becker, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion und Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion im Rhein-Sieg-Kreis, wie folgt Stellung:<span id="more-1035"></span><br />
„Mit diesem von Oberbürgermeister Schramma paraphrierten Ergebnis setzt sich die FDP-Privatisierungslinie über den Kölner OB bis in die Stadt Köln durch. Ich frage mich, wie ein hoch bezahlter Oberbürgermeister zum Schaden der Region und der Stadt Köln die FDP-Linie des Landes auch noch gegenzeichnen kann. Ich fordere die Landräte aus der Region auf, ihren Parteikollegen Schramma zur Ordnung zu rufen und so die Wiederherstellung einer gemeinsamen regionalen Linie durchzusetzen.“</p>
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		<title>Wittke (CDU) ohne Rücksicht auf Bürger!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 11:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/952/wittke-cdu-ohne-rucksicht-auf-burger/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Nun hat Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) also doch entgegen allem fachlichen Rat der Fluglärmkommission und der Vorarbeiten unseres Fraktionsvorsitzenden Horst Becker hier und im Landtag die Nachtflugregelung bis 2030 verlängert. Und das, obwohl die jetzige noch bis 2015 lief und es in den letzten Jahren entgegen der jetzigen nicht „signifikant leiser“ geworden ist. Entscheidend dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) also doch entgegen allem fachlichen Rat der Fluglärmkommission und der Vorarbeiten unseres Fraktionsvorsitzenden Horst Becker hier und im Landtag die Nachtflugregelung bis 2030 verlängert. Und das, obwohl die jetzige noch bis 2015 lief und es in den letzten Jahren entgegen der jetzigen nicht „signifikant leiser“ geworden ist.<span id="more-952"></span> Entscheidend dafür waren offensichtlich die von der Geschäftsführung des Flughafens zusammen mit der Landesregierung schon im Frühjahr letzten Jahres gemachten Zusagen an die Firma FedEx, die wegen eines drohenden Nachtflugverbotes in Frankfurt einen neuen Nachtflughafen in der Mitte Deutschlands suchte und „Investitionssicherheit“ verlangte. Ab August 2007 wurde dann das Schmierenstück aufgeführt, in dem Flughafen einen „ordentlichen“ Antrag auf Nachtflugverlängerung stellte und der Verkehrsminister Wittke eine „ordentliche“ Abwägung vornahm an deren Ende die Genehmigung wörtlich so stand wie der Flughafen das wollte. Auch nicht eingeführt wurde dabei das noch im August letzten Jahres auf Initiative der GRÜNEN vom Landtag genauso wie von Kreistagen und Räten geforderte Nachtflugverbot für Passagierflüge. Hier lässt sich durch Protokolle des Flughafenaufsichtsrates nachweisen, dass Minister Wittke dem Flughafen längst Zusagen auf Fortführung der heutigen Praxis gemacht hatte, während er der Öffentlichkeit noch vorgaugelte er wolle diese Beschlüsse umsetzen. Nun hat er auch diese Flüge noch bis 2030 verlängert.</p>
<p>Und was machen CDU, FDP und SPD hier? Während SPD und FDP im Kreis für die Verlängerung der Nachtflugregelung eintreten aber in Lohmar unseren Anträgen folgten, hat die CDU in Lohmar und im Kreis unseren Anträgen zugestimmt. Trotzdem hat deren Kreisvorsitzender und Minister im Kabinett Rüttgers, Andreas Krautscheid aus Eitorf, uns in keiner Weise unterstützt und bis heute noch nicht einmal unsere Briefe in der Sache beantwortet.</p>
<p>Was bleibt? Wir haben im Rat zusammen mit unserem Koalitionspartner CDU einen Antrag eingebracht, mit dem die gemeinsame Klage mit den Städten Siegburg und Hennef beschlossen werden soll. Unser Fraktionsvorsitzender Horst Becker hat beim Ministerium den Antrag auf Akteneinsicht gestellt, um die Dokumentation des „Abwägungsprozesses“ nachzuvollziehen und für Klagen bereit zu haben. Im Kreis wiederum haben wir die Ergänzung der epidemiologischen Studie beantragt, um die gesundheitsschädigende Wirkung des Nachtfluges gerichtsverwertbar zu beweisen. Wir machen also weiter!</p>
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		<title>Horst Becker und Klaus Stich: Minister Wittke muss diese Beschlüsse ernst nehmen und darf Antrag des Flughafens auf Nachtflugverlängerung nicht ohne Einschränkungen genehmigen!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 11:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/942/horst-becker-und-klaus-stich-minister-wittke-muss-diese-beschlusse-ernst-nehmen-und-darf-antrag-des-flughafens-auf-nachtflugverlangerung-nicht-ohne-einschrankungen-genehmigen/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>„Verkehrsminister Wittke hatte bereits vor Monaten mehrfach öffentlich erklärt, dass er die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Köln/Bonn bis zum Jahr 2030 verlängern wolle, dies ohne vorherige Beteiligung des NRW-Landtags und der Kommunen und ohne vorherige Beteiligung der gerade zum Zwecke seiner Beratung eingerichteten Fluglärmkommission. Nachdem auch die Bürgermeister der Anliegerkommunen vor einigen Tagen in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Verkehrsminister Wittke hatte bereits vor Monaten mehrfach öffentlich erklärt, dass er die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Köln/Bonn bis zum Jahr 2030 verlängern wolle, dies ohne vorherige Beteiligung des NRW-Landtags und der Kommunen und ohne vorherige Beteiligung der gerade zum Zwecke seiner Beratung eingerichteten Fluglärmkommission. <span id="more-942"></span>Nachdem auch die Bürgermeister der Anliegerkommunen vor einigen Tagen in einem Gespräch mit ihren Bitten um mehr Lärmschutz in der Nacht beim Minister auf völlig taube Ohren gestoßen waren, stand auch die heutige Sondersitzung der Fluglärmkommission unter dem schlechten Vorzeichen, dass der Minister so oder so die Betriebsgenehmigung unverändert verlängern werde, ohne dabei die gesundheitlichen Belange und das Bedürfnis nach mehr Ruhe in der Nacht zu berücksichtigen.</p>
<p>Die Fluglärmkommission (FLK) hat auf der Grundlage unseres gemeinsamen Antrages heute dem Minister deutliche Vorgaben für eine eventuelle Verlängerung des Nachtfluges bis 2030 mit auf den Weg gegeben. Neben der erneuten Feststellung, dass es seit Einführung der heutigen Betriebsgenehmigung nicht signifikant leiser geworden ist, hat die FLK durch Beschluss festgestellt, dass aus ihrer Sicht die epidemiologische Studie von Prof. Greiser zwingend in einer Abwägung zur Entscheidung der Genehmigungsbehörde mit einzubeziehen ist. Die FLK hat darüber hinaus festgestellt, dass diese Verlängerung nicht ohne ‚das Ziel einer kontinuierlichen nächtlichen Lärmminderung’ vorzunehmen sei. Ebenfalls beschlossen hat die Mehrheit, dass kurzfristig ein nächtliches Passagierflugverbot umzusetzen sei, wie es auch der Landtag 1996 und 2007 gefordert hat. Zusätzlich wurden Empfehlungen zu einem Lärmminderungskonzept, einer deutlich gespreizten Gebührenstaffel und einer aktuelleren Liste über nachts erlaubte Flugzeuge gefasst. Zwei Anträge zu Lärmobergrenzen bzw. zu Lärmkontingentierungen wurden jedoch knapp abgelehnt.</p>
<p>Trotzdem sind wir mit dem Beschluss unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse in der Kommission sehr zufrieden. Wer sich ernsthaft mit diesen Beschlüssen auseinandersetzt, und das fordern wir von Minister Wittke ein, kann jedenfalls nicht einfach die jetzige Betriebsgenehmigung verlängern, ohne deutliche Verbesserungen für die von Nachtfluglärm betroffene Bevölkerung durch eine Genehmigung zu erzielen. Wir fordern Minister Wittke auf, sich von seinen Vorfestlegungen, den Antrag des Flughafens 1:1 zu genehmigen, zu verabschieden und mit der FLK in einen ernsthaften Dialog einzutreten. Dazu gehört es auch, vor der Bekanntgabe der Entscheidung die beabsichtigte Entscheidung und die zugrundeliegende Abwägung mitzuteilen. Die FLK jedenfalls hat durch ihre heutige Beschlüsse auf der Grundlage unseres Antrages und der Ergänzungen der Vertreter der Lärmschutzgemeinschaft mit einem verantwortungsvollen Beschluss dazu die Grundlage gelegt.“</p>
<p>http://www.grüne-lohmar.de/3060.0.html</p>
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		<title>Wittkes Scheinanhörung ist eine Farce!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 11:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/936/wittkes-scheinanhorung-ist-eine-farce/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Scharfe Kritik üben Horst Becker, Fraktionsvorsitzender der Lohmarer GRÜNEN und für die Stadt Lohmar in der Fluglärmkommission am Flughafen Köln/Bonn (FLK) und Klaus Stich, CDU Siegburg und Mitglied für die Stadt Siegburg in der FLK und deren Vorsitzender am Umgang von Landesverkehrsminister Oliver Wittke mit der FLK. Stich und Becker: „Es ist bekannt, dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scharfe Kritik üben Horst Becker, Fraktionsvorsitzender der Lohmarer GRÜNEN und für die Stadt Lohmar in der Fluglärmkommission am Flughafen Köln/Bonn (FLK) und Klaus Stich, CDU Siegburg und Mitglied für die Stadt Siegburg in der FLK und deren Vorsitzender am Umgang von Landesverkehrsminister Oliver Wittke mit der FLK.<span id="more-936"></span><br />
Stich und Becker: „Es ist bekannt, dass wir uns, wie auch die Mehrheit der kommunalen Vertreter in der FLK, gegen eine Verlängerung der jetzigen Nachtflugregelung aussprechen. Wir begründen unsere Ablehnung auch mit den deprimierenden Ergebnissen der epidemiologischen Studie, die von der ‚Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein-Sieg’ mit Unterstützung des Umweltbundesamtes (UBA) und des Kreises sowie diverser Kommunen durchgeführt wurde. Umso mehr erstaunt uns, dass Minister Wittke dem Antrag des Flughafens entsprechen will, der schon jetzt eine Verlängerung der heutigen Nachtflugregelung über 2015 hinaus bis zum Jahr 2030 (!) beantragt hat. Vor diesem Hintergrund haben wir in der letzten Sitzung der FLK am 22.10.2007 zusammen mit anderen kommunalen Vertretern und den beiden FLK-Mitgliedern der Initiative gegen Fluglärm einen Beschluss herbeigeführt, in dem der Minister aufgefordert wurde, seine Entscheidungsabsicht und seine Abwägungsüberlegungen zwischen den gesundheitlichen Belangen und den wirtschaftlichen Interessen darzulegen. Diesen Weg haben wir auch deshalb beschritten, weil uns zur damaligen FLK-Sitzung keinerlei Unterlagen außer dem Antrag des Flughafens zur Verfügung gestellt worden waren und der Minister in Schreiben an die Mitglieder der FLK angekündigt hatte, dass er dem Antrag des Flughafens auf Verlängerung der heutigen Regelung ohne Änderungen zuzustimmen gedenke.</p>
<p>In der damaligen Sitzung wurde auch der Termin der nächsten Sitzung festgelegt, nämlich der 12.2.08. Auf ausdrückliches Befragen bestätigte damals der Vertreter des Ministeriums, dass bis dahin ,nichts anbrenne’ und die FLK dann eine weitergehende schriftliche Stellungnahme vorlegen könne. Davon will der Minister nun nichts mehr wissen und fordert die FLK bis zum 31.01.2008 zur Vorlage von Vorschlägen auf.</p>
<p>Doch damit nicht genug: Er spricht der FLK, die nach dem Gesetz eine ,Beratungskommission’ sein soll, in seinem Schreiben faktisch auch jedes Recht ab, überhaupt zu seinen Abwägungsüberlegungen Stellung zu beziehen und unterstellt, dass die geplante Verlängerung bis zum Jahr 2030 keine ,wesentliche’ Änderung der jetzigen Betriebsgenehmigung darstelle. Auch die bereits in der letzten Sitzung vorgebrachten verschiedenen Argumente gegen eine Verlängerung der Nachtfluggenehmigung ohne weitere Auflagen für den Flughafen sind ungehört verhallt.</p>
<p>Ein Vorgehen in dieser Form macht die Arbeit der Kommission zur Farce, die Kompetenz insbesondere der kommunalen Vertreter und der Lärmschutzgemeinschaft wird dabei wissentlich vom Tisch gewischt. Vor allem aber übersieht der Minister in seiner absolut zynischen Haltung die Aufgabe der FLK, die im Sinne des Lärmschutzes der Bevölkerung den Minister nach dem Luftverkehrsgesetz zu beraten hat. Dazu gehört es auch, den Abwägungsüberlegungen des Ministers – so solche denn überhaupt begründet existieren – eventuelle Gegenargumente oder Alternativvorschläge entgegenhalten zu können. Um diese Chance will Minister Wittke die FLK offensichtlich in Rambo-Manier bringen.“</p>
<p>Trotzdem hat der Vorsitzende der FLK, Klaus Stich, die Kommission nun am 30.1.08 zu einer Sondersitzung zusammengerufen. Der Lohmarer Horst Becker und der Siegburger Klaus Stich setzen nun darauf, dass sich die Mehrheit der Kommunen durch das Vorgehen des Ministers nicht auseinander dividieren lässt und die FLK eine klare Stellungnahme gegen eine Verlängerung der Nachtfluggenehmigung bis 2030 abgibt.</p>
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		<title>Wittke weiter ohne Rücksicht auf lärmgeplagte Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 11:00:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/930/wittke-weiter-ohne-rucksicht-auf-larmgeplagte-bevolkerung/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>In der heutigen Pressemeldung der Landesregierung wird erneut die Arroganz deutlich, mit der Landes-Verkehrsminister Wittke (CDU) gegen die Interessen der Bevölkerung vorgeht. Er sagt zum wiederholten Male, dass er dem Antrag des Flughafens entsprechen wolle, die Nachtflugregelung um 15 Jahre bis zum Jahr 2030 (!) zu verlängern. Gleichzeitig täuscht er einen Dialog mit den betroffenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Pressemeldung der Landesregierung wird erneut die Arroganz deutlich, mit der Landes-Verkehrsminister Wittke (CDU) gegen die Interessen der Bevölkerung vorgeht. <span id="more-930"></span>Er sagt zum wiederholten Male, dass er dem Antrag des Flughafens entsprechen wolle, die Nachtflugregelung um 15 Jahre bis zum Jahr 2030 (!) zu verlängern. Gleichzeitig täuscht er einen Dialog mit den betroffenen Kommunen und der Fluglärmkommission vor, den er bisher strikt verweigert hat und der auch nur dann Sinn macht, wenn das Ergebnis nicht vorher schon feststeht.</p>
<p>Wir GRÜNE sind der festen Überzeugung: Eine Verlängerung der Nachtflugregelung über 2015 hinaus, darf es nur geben, wenn in einer umfangreichen epidemiologischen Studie die gesundheitliche Unbedenklichkeit des nächtlichen Lärms nachgewiesen wird. Das sich der CDU-Verkehrsminister und die CDU/FDP-Mehrheit gegen eine solche Studie wehren und gleichzeitig die Studie der Ärzteinitiative gegen den nächtlichen Fluglärm als falsch bezweifeln, obwohl sie offiziell vom Umweltbundesamt anerkannt wird, spricht für sich – oder besser gegen den Minister und die schwarz-gelbe Koalition!</p>
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		<title>Emissionsabhängige Start- und Landeentgelte am Flughafen Köln/Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/924/emissionsabhangige-start-und-landeentgelte-am-flughafen-kolnbonn/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Zur heutigen Pressekonferenz von Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) und Michael Garvens, Geschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn, erklärt Horst Becker MdL, verkehrspolitischer Sprecher: „Die Einführung emissionsabhängiger Start- und Landeentgelte zum 1.4.2008 am Flughafen Köln/Bonn entspricht einer langjährigen Forderung der GRÜNEN. Der kurzfristige Handlungsbedarf wurde von uns zuletzt noch einmal mit dem Antrag „Den Ankündigungen von Ministerpräsident Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur heutigen Pressekonferenz von Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) und Michael Garvens, Geschäftsführer des Flughafens Köln/Bonn, erklärt Horst Becker MdL, verkehrspolitischer Sprecher:</p>
<p>„Die Einführung emissionsabhängiger Start- und Landeentgelte zum 1.4.2008 am Flughafen Köln/Bonn entspricht einer langjährigen Forderung der GRÜNEN. <span id="more-924"></span>Der kurzfristige Handlungsbedarf wurde von uns zuletzt noch einmal mit dem Antrag „Den Ankündigungen von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers müssen Taten folgen: Emissionsabhängige Start- und Landeentgelte an den Flughafen Düsseldorf und Köln/Bonn bis spätestens Mitte des Jahres 2008 einführen“ vom 6.12.2007 (Drs. 14/5569) bekräftigt. Es bleibt dabei: Nicht nur beim Thema Luftreinhaltung, sondern auch beim Lärmschutz muss dringend gehandelt werden. Insbesondere für den hoch belastenden Nachtflugverkehr sind deutlich höhere Start- und Landeentgelte erforderlich. Das Passagierflugverbot in den Nachtstunden muss kurzfristig, wie vom Landtag beschlossen, durch den Landesverkehrminister am Flughafen Köln/Bonn angeordnet werden.</p>
<p>Landesverkehrsminister Oliver Wittke darf bei dem Kölner Beispiel nicht stehen bleiben. Er muss Druck auf die anderen NRW-Flughafenstandorten ausüben, um landesweit emissionsabhängige Start- und Landeentgelte umzusetzen.</p>
<p>Minister Wittkes Bekenntnis zu mehr Klimaschutz im Flugverkehr ist nicht glaubwürdig, da er mit seiner Genehmigungs- und Ausbaupolitik auf ein ungezügeltes Wachstum des Flugverkehrs setzt. Die Erweiterung der Betriebsgenehmigung am Flughafen Düsseldorf, die Subventionierung des Flughafens Münster/Osnabrück mit Landesmitteln und die geplante Verlängerung der Nachtflugregelung in Köln/Bonn belegen dies.“</p>
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		<title>CDU/FDP und SPD wollen jetzt offensichtlich Nachtflugverlängerung bis 2030 ohne Einführung eines Passagierflugverbotes</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 11:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/909/cdufdp-und-spd-wollen-jetzt-offensichtlich-nachtflugverlangerung-bis-2030-ohne-einfuhrung-eines-passagierflugverbotes/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>„Die CDU-FDP-Koalition missachtet grob das berechtigte Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafen Köln/Bonn nach Lärmschutz“, so kommentierte der GRÜNE Landtagsabgeordnete Horst Becker MdL, die heutige Entscheidung der CDU-FDP-Koalition gestern im Landtag. „Wer wie Minister Wittke vor hat, den Antrag des Flughafens auf Verlängerung des heutigen Nachtfluges bis 2030 zu genehmigen, muss bei seiner Entscheidung die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die CDU-FDP-Koalition missachtet grob das berechtigte Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafen Köln/Bonn nach Lärmschutz“, so kommentierte der GRÜNE Landtagsabgeordnete Horst Becker MdL, die heutige Entscheidung der CDU-FDP-Koalition gestern im Landtag.<span id="more-909"></span> „Wer wie Minister Wittke vor hat, den Antrag des Flughafens auf Verlängerung des heutigen Nachtfluges bis 2030 zu genehmigen, muss bei seiner Entscheidung die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung rund um den Flughafen Köln/Bonn berücksichtigen und in die Abwägung für die eigene Entscheidung mit einbeziehen. Dabei gibt es nach der epidemiologischen Studie von Prof. Greiser zum Zusammenhang von Fluglärm und erhöhtem Arzneimittelkonsum zumindest ernsthafte Hinweise darauf, dass der nächtliche Fluglärm die Gesundheit beeinträchtigt. Diese Studie wurde maßgeblich vom Umweltbundesamt finanziert und ist in der Fachwelt anerkannt.</p>
<p>Wer wie Minister Wittke und CDU/FDP sowie SPD diese Ergebnisse anzweifelt, muss dafür sorgen, dass eine weiterführende Studie durchgeführt wird. Das hatte Prof. Greiser selbst angeregt. Zu einer sachgerechten Entscheidung gehört: Bis zum Vorliegen der Ergebnisse einer solchen Studie darf es keine Verlängerung der Nachtfluggenehmigung geben. Dies gilt umso mehr, als dass der Flughafen die Firma FedEx und die Landesregierung offensichtlich nur deswegen das Verfahren jetzt ohne jede mögliche Abwägung durchziehen wollen, weil sie dies der Firma FedEX im Zusammenhang mit dessen Umzug von Frankfurt nach Köln/Bonn versprochen haben. Eine Verlängerung der heutigen Nachtflugregelung für den Flughafen Köln / Bonn über den 31.10.2015 darf ohne wirklich signifikante, für die Bevölkerung dauerhafte und verlässliche Senkungen der nächtlichen Lärmbelastungen nicht stattfinden.</p>
<p>Geradezu hinters Licht gestellt fühlen muss sich die Bevölkerung vor dem Hintergrund, dass Minister Wittke die Betriebsgenehmigung lediglich verlängern möchte ohne damit die Einführung des nächtlichen Passagierflugverbotes zu verbinden. Ab 2015, also mit der Verlängerung der Nachtflugregelung könnte das nächtliche Passagierflugverbot spätestens ohne Probleme eingeführt werden. Alle fadenscheidigen Begründungen von Minister Wittke, mit denen er eine zügige Einführung im nächsten oder übernächsten Jahr immer wieder als unmöglich darstellen will, brechen nun als Lügengebäude zusammen, wo er offensichtlich beabsichtigt, die jetzige Regelung ohne jede Veränderung bis 2015 zu verlängern. Dass CDU/FDP aber auch die SPD den Minister noch nicht einmal auffordern, für den Fall einer Verlängerung nun das nächtliche Passagierflugverbot vorzuschreiben, spricht für sich. Bezeichnend ist auch das Verhalten des FDP-Fraktionsvorsitzenden Papke (Rhein-Sieg-Kreis), der in der Presse im Rhein-Sieg-Kreis vor kurzem die Einführung dieses Verbotes bis spätestens 2010 forderte und im Landtag heute dagegen stimmte, den Minister aufzufordern, es zumindest in die neue Regelung mit aufzunehmen, obwohl wir über diesen Punkt sogar getrennt abstimmen ließen.“</p>
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		<title>Landesregierung drückt sich um öffentliche Beratung der Nachtfluggenehmigung</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oliver Wittke]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/887/landesregierung-druckt-sich-um-offentliche-beratung-der-nachtfluggenehmigung/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>„Sehr bedauerlich und gegen die Interessen des Rhein-Sieg-Kreises und seiner Kommunen gerichtet“, so kommentierte der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Kreis-GRÜNEN Horst Becker MdL, eine gestern im Landtag statt gefundene Debatte und Entscheidung der CDU-FDP-Koalition. „Die GRÜNEN hatten zur gestrigen Landtagssitzung zwei Anträge gestellt; mit dem einen wollten sie die Landesregierung festlegen, dass allerspätestens zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Sehr bedauerlich und gegen die Interessen des Rhein-Sieg-Kreises und seiner Kommunen gerichtet“, so kommentierte der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Kreis-GRÜNEN Horst Becker MdL, eine gestern im Landtag statt gefundene Debatte und Entscheidung der CDU-FDP-Koalition.<span id="more-887"></span><br />
„Die GRÜNEN hatten zur gestrigen Landtagssitzung zwei Anträge gestellt; mit dem einen wollten sie die Landesregierung festlegen, dass allerspätestens zum Jahr 2010 die nächtlichen Passagierflüge untersagt werden sollten, mit dem anderen sollte die Landesregierung aufgefordert werden, den Landtag vor einer Entscheidung über eine Verlängerung der Nachtfluggenehmigung anzuhören und auch die Kommunen in die Beratungen mit einzubeziehen. Eine solche Forderung hatten im übrigen schon der Kreistag und der Kreisausschuss und auch einzelne Kommunen gestellt.</p>
<p>Gestern lehnte die Koalition nun beide Anträge ab. Der Verkehrminister versteckte sich erneut hinter einem angeblich notwendigen Planfeststellungsverfahren und behauptete, dass dieses notwendig sei, um das nächtliche Passagierflugverbot einzurichten. Er hatte zuvor in einem Interview sogar gesagt, dass er das nächtliche Passagierflugverbot auch nicht im Zusammenhang mit der anstehenden Entscheidung über die Verlängerung der Nachtflugregelung einführen wolle. Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Herr Papke, der noch am 30.8. in einem Interview getönt hatte, das nächtliche Passagierflugverbot werde bis spätestens 2010 umgesetzt, stimmte ebenfalls gegen den Antrag, der deckungsgleich zu seiner Aussage in diesem Interview war. Offensichtlich rudert die Koalition in der Frage des nächtlichen Passagierflugverbotes schon wieder zurück, weil u. a. Firmen wie Germanwings, aber auch der Flughafen im Hintergrund schon wieder erhebliche Lobbyarbeit machen. Auch dadurch zeigt sich wieder, dass es nicht um rechtliche Schwierigkeiten geht, sondern um wirtschaftliche Interessen von Carriern, die auf Kosten der Nachtruhe die Bevölkerung durchgesetzt bleiben sollen. Damit nicht genug: Kein CDU oder FDP-Abgeordneter war bereit, dafür zu stimmen, dass der Landtag vor einer Entscheidung des Verkehrsministeriums über die Verlängerung der Nachtflugregelung bis 2030 beteiligt werden solle, bevor der Verkehrsminister entscheidet. Damit bleibt die schwarz-gelbe Koalition weit hinter dem zurück, was rot-GRÜN im Jahr 1996 praktiziert hat.</p>
<p>Ich kann dies nur so deuten, dass diese Landesregierung auch die sie tragende schwarz-gelbe Koalition große Angst vor einer transparenten Debatte hat, bei der sie für die Öffentlichkeit nachvollziehbar darlegen muss, aus welchen Gründen sie eine jetzt schon bis 2015 laufende Betriebsgenehmigung bis zum Jahr 2030 verlängern will, obwohl es durch diverse Studien, u.a. die epidemiologische Studie der Ärzteinitiative, Hinweise auf schwerste gesundheitliche Auswirkungen durch nächtlichen Fluglärm gibt.</p>
<p>Ich fordere die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis auf, noch einmal kräftig dafür Druck zu machen, dass eine solche öffentliche Debatte geführt wird, bevor der Minister dem Nachtflug im heutigen Ausmaß mit einer quasi Ewigkeitsgarantie ausstattet.“</p>
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		<title>Verlängerung der Nachtflugregelung am Flughafen Köln/Bonn bis 2030</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 11:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Archiv</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gruene-lohmar.de/806/verlangerung-der-nachtflugregelung-am-flughafen-kolnbonn-bis-2030/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://www.gruene-lohmar.de/wp-content/plugins/thumbnail-for-excerpts/tfe_no_thumb.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Horst Becker, verkehrspolitischer Sprecher und Fluglärmexperte der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Minister Wittke bestätigt erneut die schlimmsten Befürchtungen der fluglärmgeplagten Menschen rund um den Flughafen Köln/Bonn. Er will offensichtlich die Nachtfluggenehmigung am Flughafen Köln/Bonn bis 2030 verlängern, ohne den Landtag und seine Ausschüsse vorher zu beteiligen. Dieses Vorgehen ist aus Sicht der GRÜNEN Landtagsfraktion ein Skandal. Schon die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Horst Becker, verkehrspolitischer Sprecher und Fluglärmexperte der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Minister Wittke bestätigt erneut die schlimmsten Befürchtungen der fluglärmgeplagten Menschen rund um den Flughafen Köln/Bonn. Er will offensichtlich die Nachtfluggenehmigung am Flughafen Köln/Bonn bis 2030 verlängern, ohne den Landtag und seine Ausschüsse vorher zu beteiligen. <span id="more-806"></span>Dieses Vorgehen ist aus Sicht der GRÜNEN Landtagsfraktion ein Skandal. Schon die jetzige Betriebsgenehmigung, die bis zum Jahr 2015 gilt, schließt Verbesserungen für die Bevölkerung beim Lärm, der von den Frachtflugzeugen Nacht für Nacht erzeugt wird, nahezu aus. Es ist unverantwortlich, diese Regelung nun auch noch acht Jahre vor ihrem Auslaufen bis zum Jahr 2030 verlängern zu wollen. Der Minister weigert sich bis heute, die ernst zu nehmenden Hinweise auf gesundheitliche Schäden durch den nächtlichen Fluglärm aufzunehmen und Ihnen zusammen mit dem Gesundheitsminister nachzugehen.</p>
<p>Stattdessen weist er mit Allgemeinplätzen die epidemiologische Studie der Ärzteinitiative aus dem Rhein-Sieg-Kreis gegen den Nachtflug zurück. Umso schlimmer ist es, dass er nun ohne notwendige eigene Untersuchungen über die gesundheitlichen Folgen offensichtlich am Parlament vorbei Fakten schaffen will. Ich fordere Ministerpräsident Rüttgers auf, dafür zu sorgen, dass Verkehrsminister Wittke vor seiner Entscheidung über den Antrag des Flughafens das Parlament und die Ausschüsse an der Entscheidung durch eine Beratung beteiligt, so wie das im Jahr 1996 von der damaligen rot-grünen Landesregierung gemacht wurde. Die GRÜNE Landtagsfraktion wird einen Antrag stellen, in dem der Verkehrsminister aufgefordert wird, das Parlament vor seiner Entscheidung zu beteiligen.“</p>
<p>Am gestrigen Abend beschloss der Kreisausschuss des Rhein-Sieg-Kreises auf Antrag von CDU und GRÜNEN einstimmig folgende Passage:</p>
<p>„Der Rhein-Sieg-Kreis fordert den Landesverkehrsminister als Genehmigungsbehörde für die Betriebsgenehmigung des Flughafen Köln/Bonn auf, keine Verlängerung der Betriebsgenehmigung ohne Beratung im Landtag vorzunehmen. Vor einer Entscheidung über den Antrag des Flughafens Köln/Bonn auf Verlängerung der Betriebsgenehmigung bis 2030 sollen die Anliegerkommunen und die Fluglärmkommission beteiligt werden sowie die Gespräche mit den Initiativen gegen den Fluglärm und die Ärzteinitiative Rhein-Sieg stattfinden.“</p>
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