Arbeiten der früheren Bürgermeisterin führen auch für die Brücke Heppenberg zum Erfolg
Heute hat Landesverkehrsminister Krischer das Förderprogramm Nahmobilität 2026 vorgestellt – und Lohmar profitiert in besonderem Maße.
Mit 1 Mio. Euro wird der Ersatzneubau der Fuß- und Radwegebrücke in Heppenberg gefördert. Das Baurecht wurde für diese Brücke und die in Höhe Naafshäuschen wurde noch im vergangenen Jahr unter Bürgermeisterin Claudia Wieja erreicht und für beide Brücken die Förderanträge gestellt.
Für die Brücke Naafshäuschen wurde die Förderung bereits 2025 bewilligt, für die die wichtige Wegeverbindung in Lohmar-Heppenberg kam letztes Jahr auch die Förderempfehlung vom Regionalrat, jetzt wurde sie vom Ministerium bewilligt.
Horst Becker, Fraktionsvorsitzender: „Das ist ein großer Schritt, gerade für Schulkinder, damit diese sichere, kurze und klimafreundliche Wegeverbindung dauerhaft gesichert wird. Die Vorarbeit und erheblichen Anstrengungen der früheren Bürgermeisterin Claudia Wieja haben damit jetzt Früchte getragen. Nun gilt es die Bauphase genau zu planen und für die Schülerinnen und Schüler für die Bauzeit geeignete Maßnahmen für einen sicheren Schulweg zu schaffen. Nach der Fertigstellung sind dann im Stadtgebiet zwei wichtige Brückenverbindungen trotz den Schwierigkeiten von Ersatzneubauten in FFH-Gebieten gesichert. Ich danke Minister Krischer und dem MdL Martin Metz für diese Unterstützung ganz herzlich!“
Lohmar profitiert auch noch an zwei weiteren Stellen:
Mit Verbesserungen an der K 20 / Brückenstraße, hier mit 680.000 Euro Förderung
Der Rad- und Gehweg wird umfassend ertüchtigt. Diese Planungen gehen auf die Zusammenarbeit und Initiativen des ADFC und der früheren Bürgermeisterin, mir im Kreistag und dem Fachamt des Rhein-Sieg-Kreises zurück.
Mit 56.000 Euro für Querungshilfen in der Jabachsiedlung
Diese Förderung geht auf einen Antrag des Behindertenbeirates zurück und verbessert die Sicherheit im Wohngebiet deutlich.
Unser Landtagsabgeordneter Martin Metz, Sprecher für Radverkehr der GRÜNEN im Landtag NRW, ergänzt: „Die schwarz-grüne Landesregierung mit Verkehrsminister Oliver Krischer setzt ein starkes Signal für besseren Fuß- und Radverkehr. NRW holt in großem Stil Gelder des Bundes für den Radverkehr nach NRW und fördert zudem mit eigenen Mitteln die umweltfreundliche Nahmobilität. Das Ergebnis ist das mit 172 Millionen Euro bislang größte Finanzierungspaket für Rad- und Fußverkehr in der Geschichte des Landes. In Zeiten rasant steigender Spritpreise sind diese Rekord-Investitionen für besseren Radverkehr ein starkes Zeichen. Mit dieser Unterstützung können Städte und Gemeinden Fuß- und Radverkehr vor Ort konkret stärken.“
Die Pressemitteilung des MUNV ist hier zu finden.