Dammweg steht nach CDU/spd-Entscheidungen vor großen Herausforderungen
CDU und SPD planen neben Unterbringungsmöglichkeiten von insgesamt knapp 300 Menschen auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft am Dammweg weitere Verdichtung auf den Grundstücken Dammweg 41 und 43.
Im Juni hat die CDU zusammen mit den vier Ratsmitgliedern der SPD gegen unsere Stimmen die Verwaltung beauftragt, „für die Grundstücke Dammweg 43 und 41 ein Konzept zu erarbeiten, um auf diesen Grundstücken eine ‚wohnwirtschaftliche Nachverdichtung‘ zu ermöglichen, mit dem Ziel dort geförderten Wohnungsbau anzusiedeln“.
Bereits im Sozialausschuss vom Januar dieses Jahres hatten CDU und SPD mit ihrer Mehrheit gegen unsere Stimmen den Startschuss für Bebauung für insgesamt bis zu 295 Menschen auf dem Gelände der heutigen Flüchtlingsunterkünfte durchgesetzt.
Dem folgte der oben zitierte Beschluss aus Juni dieses Jahres, der wieder einmal zeigt, dass die CDU preisgebundenen Wohnungsbau an den Rand der Hauptorte drängen will, statt ihn, wie früher Konsens, im Stadtgebiet zentral in den Hauptorten zu verankern.
Dass die SPD nun ohne Not (zumal in einem Fluglärmgebiet) diesem Kurs folgt, macht fassungslos! Erst recht vor dem Hintergrund, dass die SPD schon Anfang des Jahres auf Vorschlag des 2. Beigeordneten Behncke (heute CDU, früher SPD) im Sozialausschuss auch die Verdichtung auf dem Gelände der heutigen Flüchtlingsunterkunft zusammen mit der CDU durchgesetzt hatte.