Bebauung dem demographischen Wandel anpassen!

Die Entwicklung der Stadt muss sich dem auch vor Lohmar nicht haltmachenden demographischen Wandel anpassen. Eine älter werdende Gesellschaft erfordert mehr barrierefreien Wohnraum in den Hauptorten, in denen z.B. Ärzte, Geschäfte, Kirchen, Gaststätten aber auch Busse fußläufig zu erreichen sind. Dafür sind also besonders Grundstücke in Lohmar, Wahlscheid oder Birk geeignet. In Lohmar-Ort zum Beispiel wurde die Chance in der Vila-Verde-Straße nicht genutzt, als der Investor 3c statt der ehemals geplanten Wohnungen und einer Tiefgarage plötzlich nur noch bereit war, eine Hochgarage zu bauen. Jetzt bietet sich entlang der westlichen Seite der Vila-Verde-Straße durch die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft aus Siegburg erneut die Chance, barrierefreie Wohnungen im Stadtzentrum zu bauen.

Diese Wohnungen sollen darüber hinaus besonders energiesparsam und mit rund 6,50 Euro/m² Euro Miete auch bezahlbar sein. Wir freuen uns darüber, dass sich die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft, an der Lohmar auch beteiligt ist, für diese Bebauung interessiert und sehen darin eine gute Chance, dass wenigstens ein kleiner Teil des zukünftigen Bedarfes nach solchen Wohnungen gedeckt wird. Um so bedauerlicher ist es, wenn von der gleichen SPD mit dem Begriff „[B]aggerstadt“ gegen die Bautätigkeit polemisiert wird, die noch vor kurzem in Wahlscheid den Neid auf Lohmar schürte, in dem sie dort plakatierte: „Lohmar blüht auf, Wahlscheid verkommt?“

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