Bei Bolzplatz und Radweg: SPD ohne Sinn und Verstand

Wir GRÜNE setzen uns u.a. für den neuen Bolzplatz an der Schule in Krebsauel, für eine durchgängige Radwegeverbindung nach Overath, ein neues Kleinspielfeld für den SV Wahlscheid und die DSL-Versorgung in Neuhonrath ein.

2007 haben wir die Instandsetzung des Radweges von Honsbach nach Overath beantragt, die ersten Beschlüsse dazu waren einstimmig. Im Nov. 2008 wurde dann wiederum einstimmig die vom beauftragten Ingenieur vorgestellte Planung zur Überarbeitung zurückgewiesen und auch mit den Stimmen der SPD die Haushaltsmittel für eine Radwegeverbindung in den Haushalt 2009 eingestellt. Trotzdem verteilt die SPD Wahlkampfblätter, in denen sie die Ausgaben für diesen Radweg kritisiert.

Über den genauen Streckenverlauf soll übrigens erst Ende Februar entschieden werden. Ähnliches spielte sich seit 2007 bei den Planungen für die Verlegung eines Bolzplatzes in Neuhonrath an die Schule ab. Ursprünglich einstimmig, also mit der SPD, auf den Weg gebracht, machte die SPD plötzlich gegen den 40.000 Euro kostenden Platz Stimmung. Und dies, obwohl der alte Platz zu nass ist, planungsrechtlich nicht gesichert ist und obendrein die Widerherstellung des rechtlich nicht zu sichernden Platzes sage und schreibe 80.000 Euro gekostet hätte. Und dies auch, obwohl der alte Platz nicht etwa bebaut wird, sondern weiter für die Aktivitäten der Nachbarschaft zur Verfügung steht. Nachdem gegen die Verlegung des Platzes die Eheleute Hühn massiv aufgetreten waren, und die SPD nun plötzlich auch dagegen war, tauchte Herr Hühn vor wenigen Wochen dann als Wahlkreiskandidat der SPD für die nächste Kommunalwahl auf. Zufall?

Für uns GRÜNE gilt weiter: Wir werden uns trotz dieses Wahlkampfgeklingels viele Monate vor der Wahl nicht davon abhalten lassen uns weiter für diese Projekte einzusetzen. Die SPD sollte nicht nach vier Jahren Tiefschlaf zehn Monate vor Ende der Wahlperiode die Menschen für dumm verkaufen.

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