Stadtmarketing reformieren!

Nach dem Rückritt von Herrn van Allen ist der Weg frei für einen Stadtmarketingverein, der seinen Zielen besser gerecht werden könnte. Weniger Selbstdarstellung und Konzentration auf die eigentlichen Aufgaben sind jetzt notwendig. Aus Sicht der GRÜNEN gehört dazu, dass sich der Stadtmarketingverein in den nächsten 18 Monaten um die Folgen des Stadtumbaus, das heißt konkret um die von dem Umbau der Hauptstraße betroffenen Bürger kümmert. Die zu erwartenden Verkehrsprobleme und die wahrscheinlichen Umsatzeinbrüche für die Geschäftsleute müssen im Mittelpunkt dieser Bemühungen stehen. Dies gilt umso mehr, weil der Stadtmarketingverein sich nicht um eine bessere Planung für den Baustellenablauf gekümmert hat. Leider haben nur wir GRÜNE  gegen die jetzigen Abläufe der Baustelle gestimmt. Dabei hätte es klügere Konzepte gegeben, die zu weniger langen Belastungen in den Wohnstraßen geführt hätten sowie eine kürzere Zeitspanne mit Umsatzeinbruch für die Geschäftsleute bedeutet hätten.

Was in der Zukunft nicht gebraucht wird, sind weitere Hochglanzbroschüren, in denen selbsternannte Stadtmacher den Einruck erwecken, dass sie Stadtplanung betrieben und die Planung „Lohmarer Höfe“ auf den Weg gebracht haben. Hochbezahlte Werbeleute mit monatlicher Bezahlung aus dem Budget des Vereins sind ebenfalls überflüssig! Und: Nicht gebraucht wird ein „Zentralkomitee“ für die Lohmarer Sport- und Kulturvereine während CDU, SPD und FDP genau diesen Vereinen aus Spargründen die Zuschüsse gekürzt haben.

Vielleicht besinnt sich der Stadtmarketingverein ja auf eine Reform in diesem Sinne, es würde die Zusammenarbeit im Interesse von Lohmar vereinfachen!

Horst Becker
(Fraktionsvorsitzender)

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