Energiepolitik für heute und morgen!

40% Energieeinsparung bis 2020, bis 2050 sollen es gar 80% sein. Diese Klimaschutzziele postuliert in Sonntagsreden sogar Kanzlerin Merkel – die Umsetzung notwendiger Schritte jedoch fehlt. Um die weitere Erderwärmung zu stoppen, müssen CO2-Emmissionen vermieden, um Arbeitsplätze zu schaffen, muss in erneuerbare Energie investiert werden.

Zunächst muss jedoch erheblich Energie eingespart werden, auch um von teuren Importen von Öl und Gas unabhängiger zu werden. Die größten Effekte lassen sich durch die energetische Sanierung des in NRW überdurchschnittlich alten Wohnbestandes erreichen. Wo immer möglich sollte dies mit einem barrierefreien Umbau  verbunden werden. Das hätte übrigens erhebliche positive Konjunktur- und Arbeitsplatzeffekte, genauso wie ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien. In diesen Bereichen sind die Arbeitsplatzeffekte im Verhältnis zum eingesetzten Geld heute schon deutlich höher als  bei Kohlekraft- und Atomkraftwerken.

Wer vor diesem Hintergrund in NRW noch mehr als die im Bau befindlichen Kohlekraftwerke haben will, muss sich darüber klar sein, dass dies wegen der in Zukunft weiter steigenden Emissionsabgaben und dem damit verbundenen Preisnachteil zu deutlich höheren Strompreisen führen wird.  Und die Laufzeitverlängerung von AKW ist schon wegen der Endlagerprobleme und der Anfälligkeit gegen Terrorangriffe keine Lösung. Davon abgesehen ist die Atomenergie bis heute die höchst subventionierte Technik überhaupt.

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