Erweiterungsbau am Donrather Dreieck, hier: Beschleunigung der Baumaßnahme bei gleichzeitiger Kostenersparnis

Hierzu stellen wir folgenden Antrag:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit den beiden Schulleitungen darzulegen, wie sich die derzeitige faktische Raumsituation unter Berücksichtigung aller Veränderungen der letzten Jahre darstellt. Um eine genaue Übersicht bezüglich der zur Verfügung stehenden Räume im Verhältnis zu Schülerzahl und Zügigkeit zu erhalten, sind dabei zu berücksichtigen: Das Auslaufen der Realschule, die Veränderung der Schülerzahlen, die Rückkehr von G8 zu G9 am Gymnasium, faktische Freiräume in der Belegung vorhandener Fach- und Klassenräume an beiden Systemen jenseits der konkreten schulspezifischen Belegungen.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit den beiden Schulleitungen und den ausführenden Architekten im Hinblick auf die hohen Kosten – u. a. für die angedachte übergangsweise Aufstellung von Containerklassen – zu prüfen, inwieweit die Baumaßnahme so organisiert werden kann, dass nach einer notwendigen Einrichtung neuer naturwissenschaftlicher Räume in dem Erweiterungsbau der danach notwendige Umbau der bestehenden naturwissenschaftlichen Räume innerhalb von 10 bis 12 Wochen (Sommerferien plus vier bis sechs Wochen Vorlauf) bei frühzeitiger Planung und Ausschreibung darstellbar ist.
  • Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Zusammenarbeit mit den beiden Schulleitungen und den ausführenden Architekten im Hinblick auf die hohen Kosten und eine Beschleunigung der Maßnahme zu prüfen, inwieweit eine nachhaltige Bauweise (Holzbau) sowohl die Zeit- als auch die Kostenperspektive günstig beeinflussen könnte.

Begründung:

Der Verzicht auf eine vorübergehende Aufstellung von Containerklassen führt zu einer entscheidenden Kostenersparnis bei der Gesamtmaßnahme. Es müsste möglich und vertretbar sein sowie auch im Interesse beider Schulen liegen, zu Gunsten einer langfristig zukunftsfähigen Gebäude- und Fachausstattung anspruchsvollen Unterricht unter eventuellen vorübergehenden Einschränkungen im Wege einer zu überwindenden Notlösung zu gestalten. Da es insbesondere für den Unterricht in der Sekundarstufe II im Schulgesetz verbindliche Regelungen hinsichtlich der Räume für den Fachunterricht gibt, muss der Erweiterungsbau mit allem Nachdruck vorangetrieben werden. Die erforderliche Umgestaltung der bisherigen, nicht mehr zureichenden naturwissenschaftlichen Räume kann erst dann in Angriff genommen werden, wenn der Erweiterungsbau mit allen Fachräumen fertiggestellt ist. Bis zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus werden diese Räume für naturwissenschaftlichen Unterricht benötigt.

Am Ende des Schuljahres 2020/21 legt der erste Jahrgang der Gesamtschule sein Abitur ab. Es muss das Ziel sein, den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule ein den Anforderungen und ihren Ansprüchen entsprechendes Abitur zu ermöglichen. Gleichzeitig darf das Vertrauen der Eltern in die Qualität der Ausbildung an den beiden alternativen Schulsystemen nicht erschüttert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Becker MdL, Gabriele Krichbaum, Claudia Wieja

Der Antrag als pdf

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