Grüne im VRS stehen neuer Preisrunde im VRS skeptisch gegenüber!

„Die GRÜNEN stehen einer neuen Preissteigerungsrunde im VRS sehr skeptisch gegenüber. Eine Preiserhöhung von 5% wie sie jetzt im Gespräch ist, ist mit uns jedenfalls nicht zu machen. Die Kostendeckung der Fahrgäste durch die Ticketverkäufe ist im VRS heute schon bedeutend höher als beispielsweise im Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR). Hinzu kommt, dass wegen der hohen Spritpreise immer mehr Pendlerinnen und Pendler auf den ÖPNV umsteigen und somit auch für mehr Einnahmen sorgen, obwohl nicht mehr Züge und Busse fahren. Wer also jetzt nach den letzten erheblichen Preissteigerungen schon wieder die nächste Runde an Preiserhöhungen einläuten will, muss die Notwendigkeit sehr genau und im Detail mit Rechnungen belegen können. Dazu gehört dann auch, dass die Unternehmen in der Region ihre Einkaufspreise für Energie auf den Tisch legen und transparent machen, was sie tatsächlich bezahlen müssen.

Gerade die Politiker von CDU und SPD sind aber auch aufgerufen, sich endlich mit uns GRÜNEN zusammen gegen die bereits stattgefundene und für die nächsten Jahre durch die Bundesregierung weiter geplante Kürzung der Regionalisierungsmittel einzusetzen. Hier liegt eine nämlich in Wahrheit die wesentliche Ursache für die exorbitanten Preissteigerungen der letzten Jahre. Aus unserer Sicht muss sich die Verbandsversammlung des VRS auch dafür aussprechen, dass die Mineralölsteuerbefreiung, die es früher für den ÖPNV gab, wieder eingeführt wird. Mit einem stupiden Weitergeben von Kostensteigerungen kann es jedenfalls nicht getan sein, wenn man die Fahrgäste im ÖPNV halten und neue hinzugewinnen will.“

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