Hochwasserrückhaltebecken für den Jabach beschlossen

Unsere Ausschussmitglieder Horst Becker (Ausschussvorsitzender), Charly Göllner, (Fraktionsvorsitzender), Wolfgang Steden (Lohmarer Ratsmitglied), Dirk Papke (sachkundiger Bürger), Patrick Michalski (sachkundiger Bürger) und Peter Selbach (sachkundiger Bürger) haben nach Prüfung aller Gutachtenergebnisse und unter Abwägung aller Gesichtspunkte entschieden, sich für ein Hochwasserrückhaltebecken am Jabach einzusetzen, weil dies trotz der hohen Kosten und der längeren Bauzeit die bessere Lösung für einen wirkungsvollen Schutz der Jabachsiedlung, des Schulgeländes sowie der südlichen Teile von Donrath darstellt.  Zusammen mit unserem Koalitionspartner haben wir den angehangenen Antrag gestellt, der vom Ausschuss beschlossen wurde.  Wir werden nun darauf achten, dass die notwendigen Schritte so schnell wie möglich abgearbeitet werden.

 

Ihre

Lohmarer Grünen

 

Antrag zur Ausschusssitzung für Bauen und Verkehr:

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender

Für die Sitzung am 23.02.2015 stellt die Koalition CDU und Bündnis 90 die Grünen folgenden Beschlussvorschlag:

Im Lichte der bisher von den beauftragten Ingenieurbüros und Verwaltungsvorlagen kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der vorgeschlagene Objektschutz den gleichen Schutz bietet wie ein Regen-/Hochwasserrückhaltebecken am Unterlauf des Jabachs vor der „Fuchsfarm“. Ebenfalls können nicht mit Sicherheit Risiken für die Bebauung im Umfeld der Donrather Kreuzung und der Tennishalle / des Schulzentrums ausgeschlossen werden.

Der Ausschuss BuV kommt deshalb im Rahmen seiner Abwägung zu dem Ergebnis, dass ein HRB trotz der höheren Kosten das Schutzziel besser erreicht und deshalb auch die längere Zeitdauer bis zur Realisierung unter Berücksichtigung des Übergangsprovisorium „Beaver“ gerechtfertigt ist.

Vor diesem Hintergrund wird hierzu die Verwaltung beauftragt:

  1. Umgehend die notwendige Artenschutzprüfung in die Wege zu leiten.
  2. Dem Ausschuss BuV baldmöglichst in Absprache mit dem beauftragten Ingenieurbüro unter Berücksichtigung von Kosten-/Nutzen und Genehmigungsüberlegungen einen Vorschlag für die Höhe des Walls eines HRB Jabach zur Entscheidung vorzulegen.
  3. die notwendigen Gespräche mit der unteren Wasser- und Landschaftsbehörde weiter zu führen mit dem Ziel, kostentreibende Auflagen im rechtlichen Rahmen weitestgehend zu vermeiden.
  4. Neben der endgültigen bzgl. der Möglichkeit eines Zuschusses die Frage eines besonders günstigen Kredites zum Bau des HRB zu prüfen.

Der Ausschuss ist in seinen Sitzungen – zumindest unter dem TOP Beschlussausführung – über den Projektfortschritt zu informieren.
Horst Becker / Charly Göllner / Wolfgang Steden

 

 

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