Sinnvolle Offene Jugendarbeit in Lohmar bedeutet mehr Personal an einer Stelle am Schulzentrum!

Mit dem von allen Schulen begrüßten und sehr aufwändigem Neubau des Jugendzentrums in Lohmar am Donrather Dreieck soll die Offene Jugendarbeit in Lohmar gestärkt werden. Nachdem der zuständige (!) Jugendhilfeausschuss in der letzten Woche einstimmig (auch die SPD hat nicht dagegen gestimmt und sich nur enthalten) beschlossen hat, das gesamte Personal (vier MitarbeiterInnnen mit insgesamt 2,5 Stellen) an den einen Standort zu konzentrieren, hat der nur beratende Schulausschuss dies heute – plötzlich mit drei Gegenstimmen der SPD – ebenfalls beschlossen. Nun wird seitens der SPD so getan, als hätten sie immer dagegen gestimmt. Die Außenstellen in Wahlscheid und Birk werden infolgedessen geschlossen. Durch die Verlagerung des Personals an einen Standort kann ein breites, differenziertes Angebot an einem Standort für die Jugendlichen realisiert werden. Offene Jugendarbeit muss da stattfinden, wo die Jugendlichen sind. Durch immer mehr Ganztagsunterricht hat sich die Lebenswelt der Jugendlichen im Vergleich zu den Zeiten der Jugendzentrumsbewegung in den 70- er Jahren des letzten Jahrhunderts geändert. Mit der Konzentration des Personals an eine Stelle wird es auch möglich, in den abgelegeneren Orten Jugendarbeit anzubieten – was bislang auf die Zentren Lohmar, Wahlscheid und Birk seit Beginn dieser Einrichtungen sehr beschränkt war.

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